Burnout Seminar Dr. Rosina Sonnenschmidt

Seminar für Therapeuten: Organ – Konflikt – Heilung am Beispiel des Burnout-Syndroms 

am 24. November 2012 mit Dr. Rosina Sonnenschmidt im Musikerheim in Lehrensteinsfeld

Eine Gruppe von 21 Therapeutinnen aus dem Großraum Heilbronn war der Einladung des Hahnemannia-Vereins gefolgt zum Seminar mit Dr. Rosina Sonnenschmidt. Einige waren bereits am Vorabend zum Vortrag gekommen und hatten sich so auf das Thema eingestimmt. 

Ganz wichtig war es für Dr. Rosina Sonnenschmidt gleich am Anfang klarzustellen, dass, wer andere therapiert, erst einmal selbst die guten Ratschläge befolgen sollte, um nicht in einen Erschöpfungszustand zu geraten. Anschließend führte sie in das Wesen des Burn out als Zeitgeistkrankheit ein. Weiter ging sie auf unterschiedliche Persönlichkeitstypen und Reaktionsmuster von Burn out-Patienten ein und stellte ein ganzheitliches Behandlungskonzept vor. Sie erklärte den Nieren- und den Leberfunktionskreis und welche Symptome oder Zeichen man bei Störungen dieser einzelnen Funktionskreise am Patienten feststellen kann.

Ausführlich besprach sie dann die Lanthanidenmittel als Mittel unserer heutigen Zeit und gab Tipps, mit welchen homöopathischen Mitteln sie im Wechsel eingesetzt oder kombiniert werden können bei bestimmten Reaktionsmustern.

Doch ganz wichtig ist es, Burn out-Patienten auch körperlich wieder aufzubauen. Dazu setzt Dr. Rosina Sonnenschmidt Frisch- und Dicksäfte ein, denn diese Patienten brauchen anfangs leicht Verdauliches. Während vormittags Fruchtsäfte gelöffelt (und nicht getrunken) werden, gibt es anfangs mittags pürierte, dampfgegarte Gemüse. Nachmittags gibt es dann Gemüsesäfte mit Karotten als Basis. Auch diese Säfte werden gelöffelt und nicht getrunken. Abends gibt es dann eine Gemüsesuppe. So wird das Immunsystem der Patienten wieder angeregt durch die lebendigen Enzyme in dieser Nahrung. 

In einem weiteren Kapitel über Schüßler-Salze lernten die Teilnehmerinnen neue Präparate kennen, die ausleitend oder aufbauend auf den Organismus wirken. 

So verging ein anstrengender und lehrreicher Tag im Nu. Frau Dr. Sonnenschmidt verstand es, die Teilnehmerinnen bis zur letzten Minute mit ihren Ausführungen zu fesseln.

Zusätzlich hatten die Organisatoren die Tische im Musikerheim liebevoll dekoriert und auch sehr gut für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt. In den Pausen gab es Brezeln und Hefezopf, zum Mittagessen selbst gekochte Kürbissuppe mit selbstgebackenem Brot und frisch gepressten Saft und Äpfel. So war es ein wirklich ganzheitliches Seminar, in dem Körper und Geist gut genährt wurden.

Dr. Heidi Kübler